Künstliche Intelligenz schafft Mehrwert für Mitarbeitende

Bei DANREC wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um den Arbeitsalltag in der Produktion zu erleichtern. Der KI-Agent Helix hilft den Mitarbeitenden, technische Herausforderungen schnell zu lösen, reduziert Stillstandszeiten und zeigt, wie Technologie sowohl Effizienz als auch Wohlbefinden stärken kann.

Helix ist neu bei DANREC. Doch im Gegensatz zu anderen Mitarbeitenden braucht Helix weder Gehalt noch Pausen. Helix ist ein Roboter – ein KI-gestützter Agent, der die Faserlasermaschine in der Produktion unterstützt. Das sorgt für bessere Arbeitsabläufe, weniger Stillstand und weniger Unterbrechungen für die Mitarbeitenden.e.

Mehrmals pro Woche wurde Paw Sørensen Vogensen früher vom Klingeln seines Telefons geweckt.

Am anderen Ende war ein Kollege oder eine Kollegin, die technische Unterstützung benötigte. Als Head of Marketing – und insbesondere Head of Technology – ist Paw der Ansprechpartner, wenn die Technik streikt.

Heute klingelt sein Telefon nicht mehr zu allen Tages- und Nachtzeiten. Der Grund heißt Helix – ein geduldiger und pädagogisch aufgebauter KI-Agent, der es den Mitarbeitenden ermöglicht, Probleme selbst zu lösen, sobald sie auftreten.

„KI übernimmt Routineaufgaben und dient als Werkzeug, um unsere Mitarbeitenden zu unterstützen, damit sie ihre Zeit für wertvollere Aufgaben nutzen können. Viele sehen künstliche Intelligenz als etwas Großes und Komplexes, aber es ist großartig, sie ganz pragmatisch einzusetzen und etwas zu schaffen, das tatsächlich Mehrwert für die Mitarbeitenden bietet“, sagt Paw Sørensen Vogensen.

Die Idee, künstliche Intelligenz in der Produktion einzusetzen, entstand, als Paw Sørensen Vogensen im Rahmen seiner Weiterbildung im Bereich KI ein Prüfungsprojekt entwickeln musste.

Gefüttert mit Handbüchern

Er entschied sich, einen Support-Client für den Faserlaser in der Produktion zu entwickeln. Der Faserlaser wird genutzt, um Logos und Kundennamen in die Produkte einzubrennen. Paw hatte selbst die Schulungsunterlagen für den Laser erstellt – nicht zuletzt, weil er derjenige war, der um drei Uhr morgens angerufen wurde, wenn die Produktion wegen Problemen mit dem Faserlaser stillstand.

„Abgesehen davon, dass es ärgerlich ist, nachts aufzustehen, ist es auch unangenehm für den Mitarbeitenden, der wegen eines Problems anruft, das sich am Ende als einfache Ursache herausstellt“, erklärt er.

Helix ist eine Software, die auf Grundlage dieser von Paw erstellten und über vier Jahre hinweg weiterentwickelten Handbücher trainiert wurde.

„Die ersten Versionen waren sehr technisch. Da sie schwer verständlich waren, habe ich sie nach und nach pädagogischer formuliert“, räumt er ein. Helix wurde zudem mit den Handbüchern von Panasonic trainiert und darauf programmiert, klar und verständlich zu kommunizieren.

„Nicht jeder ist technisch versiert – deshalb müssen Erklärungen einfach sein“, sagt Paw Sørensen Vogensen.

Kann keine Pizza backen

Helix ist so programmiert, dass es kurze Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Problemlösung erstellt. Mitarbeitende können auch direkt mit dem System interagieren. Da Helix sämtliche Fehlercodes kennt, reicht oft die Eingabe des Codes aus, um eine Lösung zu erhalten. Das reduziert Unterbrechungen in der Produktion und minimiert Stillstandszeiten der Maschinen.

Den Namen Helix hat die künstliche Intelligenz selbst gewählt. „Ich fand es spannend, dass sie sich selbst benennen durfte. Sie hat Vorschläge gemacht und sich schließlich für Helix entschieden“, erzählt Paw.

In der Produktionshalle wurde die KI sehr gut aufgenommen. Sie wurde sogar auf verschiedene Notfallszenarien vorbereitet. Im Brandfall empfiehlt Helix sinnvollerweise, den Hauptschalter auszuschalten und die Feuerwehr zu alarmieren.

Allerdings hat der Roboter klare Grenzen. Er ist ausschließlich dafür programmiert, bei arbeitsbezogenen Problemen mit dem Faserlaser zu helfen.

„Wenn man ihn fragt, wie man eine gute Pizza backt, erklärt er höflich, dass er nur dafür entwickelt wurde, bei Panasonic-Faserlasern zu unterstützen“, bemerkt Paw.

Mehr KI in Karup

Paw Sørensen Vogensen arbeitet bereits an einer ganzen „Familie“ rund um Helix. Ziel ist es, KI auch in weiteren Bereichen der Produktion und Administration einzusetzen, um Auftragsabwicklung und Produktionsplanung zu erleichtern.

„KI soll keine Arbeitsplätze ersetzen. Durch neue Automatisierungsmaßnahmen schaffen wir jedoch die Möglichkeit zu wachsen, ohne unsere Mitarbeitenden zusätzlich zu belasten – weil sie ihre Zeit effizienter nutzen können“, betont er.

DANRECs Einsatz von künstlicher Intelligenz hat auch außerhalb der Produktionshalle in Karup Aufmerksamkeit erregt. Das Unternehmen erhielt den Qualitätspreis des Jahres 2025 – unter anderem für die Einführung des KI-Agenten.

Es ist nun ein Jahr her, dass Helix im Unternehmen eingeführt wurde – und das Projekt war ein voller Erfolg. Auch für Paws Nachtruhe.

„Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, wann ich zuletzt nachts angerufen wurde“, sagt er lachend.

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