10 Jahre bei DANREC: Die Freiheit ist eines der besten Dinge an der Arbeit

Vor zehn Jahren kam Klaus Løager über eine Aushilfsstelle zu DANREC. Seitdem hat er in verschiedenen Bereichen der Produktion gearbeitet, unter anderem in 12-Stunden-Schichten – und heute findet man ihn im Lager. In dieser Zeit haben sich sowohl DANREC als auch sein eigenes Arbeitsleben deutlich verändert. Doch eines ist für ihn nach wie vor besonders wichtig: die Freiheit, selbst Verantwortung für seine Arbeit zu übernehmen.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag bei DANREC?
– Ja, daran kann ich mich tatsächlich noch ziemlich gut erinnern. Wir haben an einem Montag oben bei den Maschinen angefangen. Ich habe mit einem Kollegen namens Ivan zusammengearbeitet, war am Anfang aber auch ein bisschen auf mich allein gestellt und musste erst einmal herausfinden, was ich eigentlich machen sollte. Das war also schon ein besonderer Start.

Wie bist du zu DANREC gekommen?
– Ich war eine Zeit lang arbeitslos und irgendwann an dem Punkt, an dem ich wieder etwas machen wollte. Dann habe ich hier eine Stelle als Aushilfe gesehen und dachte, das könnte etwas für mich sein. Am Anfang war es einfach eine unbefristete Aushilfsstelle. Und inzwischen sind zehn Jahre vergangen.

Was ist der größte Unterschied zwischen DANREC damals und heute?
– Es hat sich sehr viel verändert. Vor allem im Bereich IT und Elektronik. Damals war vieles noch deutlich altmodischer. Wir hatten praktisch nur zwei Computer, und die standen im Büro. Ansonsten gab es Whiteboards, Papier und Bleistift.

Heute läuft vieles elektronisch. Wir haben auch deutlich mehr Kunden, dafür aber bessere Systeme, mit denen wir den Überblick behalten können.

Du hast nicht die ganzen zehn Jahre im Lager gearbeitet?
– Nein, ich habe in der Produktion angefangen. Im Laufe der Jahre habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet, unter anderem auch in 12-Stunden-Schichten. Irgendwann bin ich dann ins Lager gewechselt, was ich mir schon länger gewünscht hatte. Und hier bleibe ich jetzt.

Hier arbeite ich von sieben bis drei, und das passt gut zu mir. Als ich 12-Stunden-Schichten gearbeitet habe, gab es mehrere Tage hintereinander, an denen ich meine Kinder kaum gesehen habe. Wenn ich nach Hause kam, waren sie schon im Bett. Die Arbeitszeiten machen also natürlich einen Unterschied.

Warum bist du seit zehn Jahren bei DANREC geblieben?
– Wegen der Freiheit. Es steht nicht ständig jemand neben dir und sagt: „Jetzt musst du das machen und danach das.“

Du kannst deinen Tag selbst planen und dafür sorgen, dass alles funktioniert. Es schaut dir nicht ständig jemand über die Schulter. Das ist definitiv eines der besten Dinge an der Arbeit.

Ich hatte eigentlich immer Jobs, in denen ich sehr selbstständig gearbeitet habe. Ich kann schließlich selbst denken.

Was bedeutet die Erfahrung aus zehn Jahren in der Praxis?
– Sehr viel. Viele Dinge muss man einfach in der Praxis sehen und erleben. Die Materialien sind unterschiedlich, und die Maschinen reagieren verschieden. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür.

Wenn man lange genug hier arbeitet, lernt man die Maschinen sogar an ihrem Geräusch kennen. Manchmal sitzt man in der Pause und denkt plötzlich: „Irgendetwas hört sich komisch an.“ Man weiß einfach, wie die Dinge normalerweise klingen müssen.

Wenn man neu ist und vor einem großen Bedienfeld mit vielleicht 500 Knöpfen steht, sieht das erst einmal unglaublich unübersichtlich aus. In Wirklichkeit braucht man vielleicht nur drei oder vier davon, wenn die Maschine läuft. Das lernt man nach und nach.

Wie wichtig sind die Kollegen?
– Sehr wichtig. Besonders wenn man lange Schichten arbeitet, arbeitet man sehr eng zusammen. Man verbringt fast mehr Zeit mit seinen Kollegen als zu Hause.

Es ist schwierig, eine bestimmte Person hervorzuheben. Alle, mit denen ich im Laufe der Jahre zusammengearbeitet habe, haben dazu beigetragen, wie es für mich war, hier zu arbeiten. Gute Kollegen sind ein wichtiger Teil davon.

Gibt es etwas aus den vergangenen zehn Jahren, an das du dich besonders gut erinnerst?
– Natürlich ist viel passiert. Aber ich erinnere mich an eine Situation, als Martin mit einem Gabelstapler rückwärts auf die Rasenfläche gefahren ist. Er hat ihn nicht rechtzeitig zum Stehen bekommen, und am Ende stand der ganze Stapler draußen auf dem Rasen. Also mussten wir einen anderen Gabelstapler holen, um ihn wieder herauszuziehen.

Das war ziemlich lustig – wahrscheinlich vor allem deshalb, weil es nicht mir passiert ist!

Wenn du zurückgehen und dir selbst an deinem ersten Arbeitstag einen Rat geben könntest, welcher wäre das?
– Dasselbe, was ich heute neuen Mitarbeitern sage: Geht in den ersten Tagen erst einmal herum und schaut euch alles an. Findet heraus, wo die Dinge sind und wie alles funktioniert.

Am Anfang kann alles sehr unübersichtlich wirken, besonders in der Produktion mit all den Maschinen und Knöpfen. Aber man findet schnell heraus, was man tatsächlich braucht.

Der Rest kommt mit der Erfahrung.

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